Johannes Kram

 lebt in Berlin und ist Autor, Textdichter, Blogger und Marketingstratege.

Seit 2008 betreibt er das Nollendorfblog, das 2016 eine Nominierung für den Grimme Online Award erhielt.  Kram ist Initiator des „Waldschlösschen-Appells“ gegen Homophobie in den Medien und Kolumnist beim medien- (und vor allem auch BILD-) kritischen Watchblog BILDblog, wo er die Rolle von Minderheiten in der Berichterstattung hinterfragt.  Er war Co-Herausgeber des Medien-Thinktanks vocer.org. Seine Medienarbeit rund um den Eurovisions-Auftritt von Guildo Horn 1998 wurde als eine der besten PR-Kampagnen der 90er bezeichnet. Er hat für unterschiedliche Werbe- und PR Agenturen und für eigene Kunden gearbeitet. Kram hat als Texter, Veranstalter und Produzent vielfältige Musikprojekte realisiert.

Die „Charta der Vielfalt“, die größte Diversity-Initative der deutschen Wirtschaft, hatte Kram im August 2017 zu ihrem Testimonial für den Bereich „Sexuelle Orientierung & Identität“ ausgewählt.

Kram war u.a. Manager von Henry Maske und von Guildo Horn sowie Produzent von Joy Flemings Gospelalbum "Joy to the World".

Krams Monodrama „Seite Eins - Theaterstück für einen Mann und ein Smartphone“ über die Wirkungsmacht von Medien wurde seit 2014 in sieben Inszenierungen produziert und war bisher in über 40 deutschen Städten zu sehen, u.a. mit Ingolf Lück, Boris Aljinovic und Thomas Darchinger. Im April 2016 hatte anlässlich des 400. Todestages von William Shakespeare der Theaterfilm "Shakespeares letzte Runde" Fernsehpremiere auf arte, dessen Head-Autor Kram ist und u.a. Iris Berben, Reiner Schöne und Alexander Scheer verfilmt wurde.

Zusammen mit dem Malediva-Komponisten Florian Ludewig entwickelt er die „Operette für zwei schwule Tenöre“, die im Schwulen Museum* Berlin im März 2017 in einer konzertanten Version uraufgeführt wurde, sowie das Musical "Khao San Road". Als Autorenteam schreiben Ludewig und Kram Songs für unterschiedliche Künstler.

Seit 2016 ist Kram Gastdozent an der Hochschule der Künste in Bern.

Im März 2018 erschien sein Buch "Ich hab ja nichts gegen Schwule,  aber - Die schrecklich nette Homophobie in der Mitte der Gesellschaft".

Am 2. Mai 2018, drei Tage vor dem  200. Geburtstag von Karl Marx, wird sein Theatermonolog "Marx! Love! Revolution!" an Originalschauplätzen in Trier uraufgeführt.

 

 

Johannes Kram auf wikipedia

Johannes Kram bei Felix Bloch Erben / Verlag für Bühne Film und Funk